„Die Wirklichkeit lebt von Wünschen, und sie wird durch Wünsche bewegt. Selbst dort, wo sich Wünsche in Form von rationalem Expertenwissen, legitimen Interessen oder politischen Zielen geltend machen.“
Aus: Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit – Angelika Fitz, Martin Heller (Hg)– Berlin 2010, S.5
„Künstlerische Produkte tun immer irgendwie weh, wenn sie gut sind – selbst dann, wenn sie Vergnügen bereiten.“
Aus: Das Glücksmoment – Interview mit Margarete von Lupin – In: Was ist gute Kunst? Bulletin Seedamm Kulturzentrum, 87/2009, s. 8 – 10 (S. 9)
„Am liebsten sind mir jene Veranstaltungen, bei denen mir nicht langweilig wird. Weil sie erst einmal meine Augen und Ohren und meinen Körper anregen, und erst dann mein Denken.“
Aus: Ich bin Kulturunternehmer, und eben nicht ein Manager – In: Erna Lackner (Hg): Der Nutzen von Kultur, Innsbruck 2009 (Studienverlag), S. 59-66 (Zitat: S.66)
„Bereits im Vorfeld der Kulturhauptstadt wurde deutlich, wie sehr ein derartiges Grossprojekt völlig neue Anspruchs- und Beurteilungsgrössen mit sich bringt und dabei erhebliche Angriffsflächen bietet. Konflikte entstehen und müssen ausgetragen werden ohne Garantie, befriedigende Lösungen zu finden.“
Aus. Die interessanteste Stadt Österreichs – In: Angelika Fitz, Martin Heller (Hg): Linz Texas. Eine Stadt mit Beziehungen, Wien 2008 (Springer-Verlag), S.18-21 (Zitat: S.19)
„Für Ängste braucht sich niemand zu schämen. Aber sie gehören bearbeitet. Um nicht jene Neugier auf die Welt zu blockieren, die Voraussetzung ist für selbstbestimmtes, schöpferisches und damit erfolgreiches Handeln.“
Aus: Papa Moll und die Republik der Ängste – In: Basler Zeitung, 26. November 2007
"Kultur braucht Kritik, Experiment und temporäre Exzesse".
Aus: Bremer Weltspiel. Stadt und Kultur.- Ein Modell – Martin Heller, Lutz Liffers, Ulrike Osten (Hg) – Bielefeld 2006 (Transcript Verlag), S.241
"Kulturelle Rasenpflege im eigenen Garten und etwas Werbung für die Schweiz im Ausland reichen nicht aus".
Aus: Kultur will gefördert und gefordert sein – Interview mit René Lüchinger – In: Bilanz, Zürich, Januar 2006
"Das wäre ein Geschenk, das der nächsten Generation würdig wäre! Nicht das Eldorado der Alpen wollen wir dieser Generation überlassen, ebenso wenig den Buchhalterstaat der Mittelmässigkeit - unsere Nachkommen sollen ein unfertiges Erbe antreten, das sie zum Weiterbauen verführt."
Aus: Routenplaner für eine neue Schweiz. In: Das Magazin. - Zürich, Juni 2005. - S. 14 - 17