Biografie Martin Heller
Geboren 1952 in Basel. Ausbildung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Studium an der Universität Basel in Kunstgeschichte, Ethnologie und Europäischer Volkskunde. Parallel dazu Kunstkritik, breite Vermittlungs- und Beratungstätigkeit sowie erste Ausstellungen.
Ab 1986 Kurator, dann 1990 bis 1998 Direktor des Museums für Gestaltung Zürich, ab 1997 zu¬dem Direktor des Museums Bellerive Zürich. Zahlreiche Ausstellungsprojekte und Publika¬tionen, insbesondere zu Design, Fotografie, Kunst, Medien, Populärkultur. Vorträge und Lehrveranstaltungen an Museen und Hochschulen im In- und Ausland, darunter Montreal, Paris, Wien, Universität Basel, Universität Zürich, ETH Zürich, Hochschule St. Gallen, Universität. 1996 und 1997 Gastprofessor an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.
Von 1999-2003 künstlerische Direktion der Expo.02. Ab 2003 selbständiger Kulturunter¬nehmer (Heller Enterprises, Zürich), mit Mandaten insbesondere in Deutschland, Öster¬reich und der Schweiz, darunter die Steuerung der Tiroler Landesausstellung 2005, kulturpolitische und urbanistische Konzepte für die Freie Hansestadt Bremen (Bewerbung Kulturhauptstadt Europas 2010) oder das Land Nordrhein-Westfalen (Zeche Zollverein), aber auch für Basel und Zürich (Planung Kasernenareale). Von 2004 – 2008 Verwaltungsrat der Vitra Holding AG. 2005 - 2010 Intendant für die Kulturhauptstadt Europas Linz 2009. Seit 2008/2009 Durchführung von Studien und Evaluationen für das Vögele Kulturzentrum und das Kunstmuseum Thurgau. 2009/2010 Kurator der Ausstellung „REALSTADT. Wünsche als Wirklichkeit“ in Berlin, im Auftrag es Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Ab 2010 Mitglied des Kuratoriums der Schader Stiftung in Darmstadt und des Verwaltungsrates von Meili Peter Architekten AG in Zürich.
1992 Art Directors Club Schweiz, Sonderpreis, 1993 Türler Medienpreis, 2002 Oertli-Preis, 2003 Design Preis Schweiz „Merit – für besondere Verdienste“, 2010 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse
Regelmässige Vortragstätigkeit, zudem Seminarien und Jurierungen sowie Einsitz in Beiräten; Texte für Zeitschriften, Kataloge, Bücher.
Kurzbiographie Martin Heller
Biographie Martin Heller (ausführliche Version)